1250 Jahre Sprendlingen

Das Festjahr + Abschlussveranstaltung 09.12.2017

Die Gemeinde Sprendlingen hat am zweiten Adventswochenende das Festjahr zum 1250-jährigen Bestehen abgeschlossen – mit einer großen Gala in der Wißberghalle. Die erste urkundliche Erwähnung im Lorscher Codex datiert auf das Jahr 767. Zahlreiche Veranstaltungen zierten die 1250-Jahr-Feier das ganze Jahr über. Der Arbeitskreis Standortmarketing wurde vom Sprendlinger Gemeinderat mit der Koordinierung der verschiedenen Festlichkeiten beauftragt. Viele Vereine, Verbände und Organisationen haben zu einem guten Gelingen beigetragen. Weiter gefeiert wird im nächsten Jahr – dann wird die Gemeinde Gensingen 1250 Jahre alt. Den Auftakt zum Start ins Jubiläumsjahr 2018 bildet ein großes Feuerwerk am 31. Dezember am Teletubby Hügel auf dem Freizeitgelände in Gensingen.

 

Quelle: Antenne Bad Kreuznach

erstellt: Thorsten Schmidt 04.01.2018

Die dritte Säule ist bearbeitet

Sechs neue Gesichter an der Arena

Es waren wieder drei tolle Tage, in denen die "Steinmetzlehrlinge" aus Sprendlingen in einem Workshop sechs Gesichter aus alten Sandsteingewänden formten. Alle sechs Gesichter sind Einzigartig und so unterschiedlich wie ihre Schöpfer.

Thomas und Heike Walther, Horst Salomon, Therese Baumgärtner, Hanno Genther und Peter Scherer (v.l.) waren begeistert, dass es möglich war in der kurzen Zeit, solche Kunstwerke aus Sandstein zu meiseln. Wie immer konnte Leiterin Kristina Lorentz den Teilnehmern die richtigen Kniffe beibringen, sodass nun die dritte Säule an der Arena auch mit sechs Gesichtern bestückt ist.

Mab Sept. 17

 

Frühstück am Kräutergarten

Landfrauen verwöhnen hungrige Gäste

Am letzten Junisonntag luden die Sprendlinger LandFrauen zum Frühstück am Kräutergarten auf der Via Vinea ein. Der Einladung waren viele Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Alle Tische waren belegt und so konnte man es sich bei Deftigem und Süßem so richtig gut gehen lassen. Und nach dem Frühstück war der Spaziergang durch den wunderschönen Kräutergarten eine freudige Pflicht. Übrigens: Die Sprendlinger LandFrauen suchen noch helfende Hände zur Pflege des Kräutergartens. Wer also gerne in der Natur unterwegs ist und einen grünen Daumen besitzt, kann sich gerne bei der Ortsgemeinde melden.

Genießernacht an der Arena

Via Vinea Winzer/innen feiern zwei Tage

Ein stimmungsvolles Fest feierten die Winzerinnen und Winzer der Via Vinea an der Arena am Wißberg. Zwei Sommerabende mit Musik, leckerem Essen, feinen Weinen und einer grandiosen Aussicht wurden die zahlreichen Gäste von nah und fern verwöhnt. Unter dem strengen Blick der Sandsteingesichter, die in die Säulen der Aren eingelassen sind konnte man dennoch ausgelassen feiern.

 

Juni 2017 MaB

Offene Buehne im Museumshof

Auch der vierte Durchgang ein voller Erfolg

Auch die vierte "Offene Bühne" im Hof des Sprendlinger Museums war ein voller Erfolg. Das Publikum war von Anfang bis Ende begeistert. Viele Gruppen, Solisten, Hobbymusiker sowie Profis, zeigten in ihren kurzen Auftritten ihr Können. Durch diese Vielfalt wurde den Gästen ein spannendes, abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm geboten. Das Museumsteam machte den Abend mit leckeren Speisen und Getränken komplett.

 

Mab Juni 2017

Eine Homage an ein Sprendlinger Original

Wem geherschen du?

Wer von Bad Kreuznach kommend in die Schmittstraße einbiegt, kann seit Kurzem zwei eigenartige Fragen lesen. Sie erinnern an das Sprendlinger Original Fritz Gumsheimer, kurz "Piepser" genannt. Er befragte alle ihm unbekannten Kunden seiner Tankstelle, die sich vor der Mauer befand, nach ihrer Herkunft. Schließlich musste man ja wissen, mit wem man es zu tun hatte. Seine Hilfsbereitschaft war allerdings genauso groß wie seine Neugier.

 

Mab Juni 2017

2. Ebene der Mäusegruppe

KiTa "Unser Blaues Haus"

Seit einigen Wochen freuen sich die Kleinsten aus der Mäusegruppe über die neue Hochebene, die durch Zuschüsse des Landes Rheinland-Pfalz und die Unterstützung des Fördervereins unserer KiTa finanziert und umgesetzt werden konnte.

Quelle: Maria Martin-Böß

eingestellt: 21.06.2017 Hh

Auf der Suche nach dem kleinen Gespenst

Gespannt warteten an die dreißig Kinder im Sprendlinger Standort der Bibliothek Sprendlingen-Gensingen auf die Antwort auf die Frage: gibt es eigentlich Gespenster? Bereits mit der Lektüre des ersten Kapitel des Buchklassikers von Otfried Preußler ist klar - zumindest eines gibt es sicher! Das kleine Gespenst lebt auf Burg Eulenstein, hoch über dem Städtchen Eulenberg. Es spukt immer von Mitternacht bis ein Uhr und unterhält sich dabei des öfteren mit seinem Freund, dem Uhu Schuhu. Sein größter Wunsch ist es, einmal bei Tag aufzuwachen, aber egal was es versucht - Punkt ein Uhr nachts schläft es wieder ein. An dieser Stelle der Geschichte wurde die Neugier der Kinder, was denn wohl in der großen, altehrwürdigen Truhe ist, die auf einmal in der Bibliothek stand, gestillt. Sobald der Deckel der Truhe auch nur ein Stückchen geöffnet wurde, sah man sich etwas Weißes bewegen. Und als ein Kind den Deckel ganz öffnen durfte, schwebte ein mit Helium gefülltes Ballongespenst aus der Truhe. Gehalten wurde dies durch seinen Schlüsselbund, einem großen Ring mit dreizehn altertümlichen Schlüsseln, der dem kleinen Gespenst in der Geschichte jede Tür öffnet. Und nun ging es hinaus aus der Bibliothek und eine aufgeregte und fröhliche Truppe machte sich zum Friedhof auf. Ob man dort in der großen Eiche den Uhu Schuhu wohl einmal antreffen konnte? Leider nein, gehört hat man ihn aber wohl - ein versteckter Lautsprecher tat das seine – doch um ihn zu sehen, war es einfach noch zu hell. Jeder weiß schließlich, dass Uhus nachtaktive Tiere sind. Weiter ging es in den Hof eines stilvollen, alten Anwesens. Dort erfuhren die Kinder, dass das kleine Gespenst eines Tages plötzlich doch um 12 Uhr mittags erwachte. Sobald es den ersten Sonnenstrahl abbekam, wurde es schlagartig zu einem schwarzen Gespenst, erschreckte bei seinen Erkundungen des Städtchens Eulenberg etliche Menschen und flüchtete sich zum Schluss in die Kanalisation. Ab da war es der „schwarze Unbekannte“, der sein Unwesen trieb. Und tatsächlich, beim Blick mit der Taschenlampe in den urigen Brunnen des Anwesens konnten die Kinder ein großes, schwarzes Gespenst in Form eines Riesenballons sehen, das traurig vom Wasserspiegel unten zu ihnen heraufblickte. Die nächste Station war das Sprendlinger Rathaus und hier konnten die Kinder ein Plakat für den Festumzug des Städtchens Eulenberg zur 325-Jahr-Feier des Abzugs der schwedischen Truppen des Generals Torsten Torstenson sehen, das zwischen allen anderen, aktuellen Plakaten an der Pinnwand hing. Was für ein Zufall, feiert Sprendlingen doch in diesem Jahr auch ein Fest, denn es fand vor genau 1250 Jahren zum ersten Mal seine Erwähnung im Lorscher Codex. In Eulenberg sollte der Umzug zum Festjahr eine Parade in historischen Gewändern sein und kein Mensch wusste, dass die Vertreibung des Generals nur dem kleinen Gespenst zu verdanken war, das den General seinerzeit furchtbar erschreckte und ihm einschärfte, er solle nie mehr wiederkehren. Im ganzen Rathaus waren die Plakate des Generals verteilt. Jedes Kind durfte sich eines suchen, dann, wie ein Ratsmitglied, im historischen Ratssaal Platz nehmen und sein Plakat, wie das kleine Gespenst in der Geschichte, verunstalten. In der Geschichte wurde das Gespenst durch das ganze Rathaus gejagt und auch in der Realität verfolgten es die Kinder bis in die höchste Spitze des Rathauses, einem urigen, staubigen Speicher, der nur über eine enge Leiter zu erreichen war. Allein das war schon ziemlich aufregend und nach dem nächsten Stück der Geschichte, in welchem das kleine Gespenst die Festparade ins Chaos stürzt, da es dem Irrtum unterliegt, der echte General sei zurückgekommen, war so manches Kind stolz geschwellt als es wieder heil im "normalen" Teil des Rathauses ankam. Das kleine Gespenst flüchtet sich in den Garten der Apotheke, wo es die Kinder des Apothekers belauscht und so erfährt, dass es für die Zerstörung des Festaktes verantwortlich war, was es natürlich gar nicht wollte. Die Kindergruppe indes besuchte durch das Hintertürchen einen alteingewachsenen, schönen Garten eines weiteren Sprendlinger Anwesens. Dort wartete ein Picknick auf die Kinder und sie erfuhren auch, wie die Kinder des Apothekers dem kleinen Gespenst helfen wollten wieder zum Nachtgespenst zu werden und deswegen den Uhu Schuhu aufsuchen mussten. Ob der Uhu auf dem Friedhof wohl inzwischen zu sehen sein würde? Leider machte hier das Wetter kurzen Prozess und frisch geduscht flüchteten die Kinder zurück in die Bibliothek. Dort erfuhren sie, wie der Uhu Schuhu den Kindern in der Geschichte erklärt, dass jedes Gespenst an eine Uhr gebunden sei und diese Uhr beim kleinen Gespenst die Rathausuhr sein müsse. Und tatsächlich - ein Gang zum Uhrmacher Zifferle enthüllte, dass dieser bei einer Reparatur die Uhr des Rathauses für zwölf Stunden angehalten hatte, da dies optisch keinen Unterschied machte. Für das kleine Gespenst bewirkte dies jedoch den Umkehr seines Schlafrhythmus vom Nacht- zum Taggespenst. Nach einer Korrektur dieses Fehlers durch den Uhrmacher erwachte das kleine Gespenst endlich wieder folgerichtig um Mitternacht und konnte nun nach großem Dank an die Kinder endlich wieder auf den Eulenstein zurückkehren. Beim Besuch des Uhus Schuhu wurde es von einem Mondstrahl getroffen und davon endlich wieder weiß. Befreit tanzte es über die Zinnen der Burg. Und befreit wurde nun auch das weiße Heliumgespenst in der Truhe durch die Kinder, die es auf drei in den dunklen Sternenhimmel fliegen ließen. Wie erstaunt waren die Kinder, als zum Abschluss auf einmal doch noch ein richtiger Uhu die Bücherei besuchte. Der Landesjagdverband hatte ein imposantes, ausgestopftes Exemplar zur Verfügung gestellt und dieses beeindruckte nicht nur die Kinder, sondern auch die inzwischen wieder eingetroffenen Eltern, die ihre zwar müden, aber begeisterten Kinder nun wieder abholen kamen. Mit einem eigenen kleinen heliumgefüllten Luftballongespenst am Handgelenk verließ jedes Kind nun zufrieden die Bibliothek und hatte bestimmt bis daheim noch viel zu erzählen. #

 

Quelle: Heike Walther

eingestellt: 20.06.2017; Hh.